Master Sozial- und Kommunikationswissenschaften

  • Welche Grundlagen benötige ich, um erfolgreiche Kampagnen in Marketing und PR zu gestalten?
  • Ist das BIP ein geeigneter Indikator für den Wohlstand einer Gesellschaft?
  • Wie erfasse und messe ich Konstrukte wie „Arbeitszufriedenheit“ oder auch „Parteiidentifikation“? Europa, was bedeutet das überhaupt für mich?
  • Wieso sollten wir von unserem Wahlrecht Gebrauch machen?
  • Welchen Einfluss hat ein transparenter Informationsfluss auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter einer Organisation?
  • Was bedeutet eigentlich „Migration“?
  • Wann können Wahlkampfkampagnen oder auch Werbebotschaften Erfolg haben?

Obwohl diese Fragen teils ganz unterschiedliche Ansätze verfolgen, verbindet sie eine wichtige Tatsache:  für viele von uns können sie im privat-, besonders aber im Berufsleben einmal von großer Bedeutung sein.  Und darum geht es in dem Masterstudium Sozial- und Kommunikations-wissenschaften an der Universität Landau: nach einem einführenden Semester mit vielseitigen Grundlagen zu Soziologie, Wirtschaft, Politik, Medien- und Kommunikationspsychologie sowie wichtigen Forschungsmethoden entscheidet ihr mit eurer Schwerpunktwahl ab dem 2.Semester, mit welchen Fragen ihr euch anschließend auseinandersetzen möchtet. Dabei sind die obigen Beispiele nur ein kleiner Auszug aus dem, was ihr diskutieren und anwenden dürft.

Neben der Schwerpunktwahl besitzt ihr zudem durch sogenannte Wahlpflichtfächer die Möglichkeit, Leistungspunkte aus den jeweils anderen Schwerpunkten zu erwerben. Interessieren euch neben euren Hauptfächern also auch noch andere Themengebiete, müsst ihr diese keinesfalls ad acta legen.

Ab dem 2.Semester stehen euch dabei die folgenden Vertiefungen zur Auswahl:

  • Gesellschaftliche Gestaltung und Teilhabe
  • Politik und Politikvermittlung in der EU
  • Strategische Kommunikation: Schwerpunkt politische Kommunikation
  • Strategische Kommunikation: Schwerpunkt Organisationskommunikation

Durch die Integration mehrerer Disziplinen befähigt euch der Master zu vielfältigen Tätigkeiten vor allem in den Bereichen Marketing & PR, Interne Kommunikation,  Journalismus, Politik- und Politikberatung, Medien- und Meinungsforschung sowie zu einer weiteren wissenschaftlichen Laufbahn in den Bereichen Kommunikation, Politik, Wirtschaft und Soziologie.

Der Leistungserwerb erfolgt zum Großteil über Präsentationen und Hausarbeiten. Diese Abkehr vom typischen „Klausurenstudium“ verfolgt dabei klare Ziele: zum einen sind die Beiträge, die ihr während des Semesters oftmals auch in Gruppen erarbeitet, bereits Bestandteile eurer letztendlichen Semesterleistung. Berieseln lassen und alles auf die lange Bahn schieben ist hier also nicht! Zum anderen sind die aktive Beteiligung in den Seminaren und die Aufgabe, Ergebnisse vor einer Gruppe von Studierenden und Lehrenden zu präsentieren, gute Übungsmöglichkeiten für die Zeit nach der Uni.
Das bedeutet aber auch: seid ihr überzeugte Klausurenschreiber und setzt ihr euch lieber mit dem Thema erst zum Ende eines Semesters gezielt auseinander, wartet sicher eine Umstellung auf euch.

Den Abschluss des Studiums bildet dann eure Masterarbeit, bei welcher ihr euch interessierende Fragestellungen oder auch Wünsche – z.B. das Schreiben in Zusammenarbeit mit Unternehmen – zum Ausdruck bringen könnt. Das mind. 6-wöchige Pflichtpraktikum hilft euch zuvor, eure Vorstellungen von der Arbeitswelt mit der Berufspraxis zu vergleichen.

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